Kategorien Aktuelles


Aktuelles

Wie unterscheidet sich natürliches Mineralwasser von Leitungswasser?
 
Natürliches Mineralwasser   Leitungswasser
ursprünglich reines Naturprodukt aus unterirdischem, geschützem Wasservorkommen   industriell aufbereitet aus Oberflächen,- Grund- oder Rohwasser
ernährungspsychologisch wirksam und gesundheitsfördernd dank natürlicher Mineralstoffe und Spurenelemente   darf die Gesundheit nicht schädigen
 
aus Rohwasser technisch und chemisch aufbereitet; dazu sind lt. Tw. über 50 chemische Stoffe erlaubt, wie Chlor oder Konservierung mit Silber
 
evt. schadstoffbelastet mit Blei und Kupfer durch alte Bleirohre oder neue Kupferrohre im Hausleitungsnetz
amtlich anerkannt
 
strengstens kontrolliert
  Hausleitungen werden von amtlicher Seite nicht kontrolliert
 
Wasserwerk prüft Qualität nur bis zur Wasseruhr
mikrobiologische Kontrolle: mindestens alle 50.000 Liter   mikrobiologische Kontrolle: nur alle 15 bis 30 Millionen Liter
Mineral- und Heilwässer enthalten weniger als 10 mg Nitrat/L
(Säuglingsnahrungs-
Grenzwert)
  Trinkwasser-Nitratgrenze 50 mg/L (5-mal so hoch wie Säuglingsnahrung)
keine Umweltbelastungen
 
ursprüngliche Reinheit ist gesetzliche Vorschrift
  mögliche Belastungen durch Blei, Kupfer, Chlor
am Quellort abgefüllt, höchste Qualität vom Hersteller gewährleistet   Qualität am Wasserhahn nur durch aufwendige Tests auf Kosten des Hauseigentümers oder Mieters zu ermitteln
 


  Leitungswasser

Mögliche Risiken durch Leitungswasser

Blei

  • Ca. 3 Mio. Haushalte werden in Deutschland immer noch über Hausleitungen aus Blei versorgt.
  • Neuinstallation von Bleirohren ist aus Gesundheitsgründen seit 1971 verboten.
  • Gesundheitsrisiko besonders für Schwangere und Kinder: Bleihaltiges Wasser beeinträchtigt die psychische und geistige Entwicklung (Symptome: Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen, Hautblässe).
  • Abkochen des Wassers bringt keine Bleiminderung.
  • Gesetzlicher Grenzwert für Blei: 40 µg/L; für Säuglinge: 10 µg/L; EU-Norm: 10 µg/L (wurde bei 2/3 von untersuchten Proben überschritten).
  • Einzige Möglichkeit, den Bleigehalt im Trinkwasser zu vermindern: längeres Laufenlassen des Wassers vor der Entnahme.

Kupfer

  • 60% der Hausleitungen sind Kupferrohre.
  • Gesundheitsrisiko: Besonders in den ersten 2 Jahren nach Installation ist die Kupfermenge im Wasser deutlich erhöht. Für Säuglinge und Kleinkinder ist dieses Wasser nicht zu verwenden.
  • Bei pH-Unterschreitungen des Wassers unter 6,5 können die Kupfer-Werte bis zu 20 mg/L ansteigen (erhebliche Gesundheitsgefährdung). Das Wasser ist in diesem Fall für die Nahrungszubereitung verboten.
  • Richtwert für Kupfer: 3 mg/L.